Um des geht´s

DIE ALPENKÖNIGINNEN sind eine fulminante Mischung aus Jodelshow und Musical, gepaart mit einer deftigen Portion Comedy. Eine bajuwarische Burleske mit viel Musik. O’batzt is!

DIE ALPENKÖNIGINNEN sind eine liebenswerte Persiflage auf die bonbonfarbenen und bumsfidelen Heimatfilme der 70iger Jahre. Kaum ein bayrisches Klischee, das während des zweistündigen Jodelspektakels keine Überhöhung erfährt.
Das Highlight sind zweifelsohne die groovigen und irrwitzigen Musikeinlagen, die das Genre des hochdeutschen Jodelschlagers gnadenlos durch die Odelgrube ziehen und dafür sorgen, dass sich die Alpenköniginnen . Zusammen mit einem 10-köpfigen Live-Ensemble sorgen sie für eine musikalische Druckbetankung, die garantiert „jeden bei den Ohrwaschln“ packt und vom Hocker reißt. Musikantenstadl auf Extasy.

Zum Inhalt: Hoch droben, irgendwo im Herzen der nördlichen Kalkalpen, erhebt sich ein gewaltiger Berg mit einem gewaltigen Namen: die Rumpskachel. Dies ist das Reich des mächtigen Berggeistes Edamerich. Seit jeher lebte er mit den Bewohnern am Fuße des Berges in friedlichem Einklang – bis eines Tages die sündigen Sennerinnen Rosi und Susi auftauchten.
Eigentlich ließen die beiden Schwestern zum romantischen Alpenglühen immer nur ein paar Edelweißjodler zu Tale fahren, um den heraufziehenden Abend mit seinem prächtigen Farbenspiel zu preisen. Doch spätestens nach dem dritten Echo gab es für die Männer unten im Tal kein Halten mehr. Geschmückt mit Almenrausch und würzigen Bergkräutern zog es die Burschen magisch die steile Bergwand hinauf, um mit wunderbaren Weisen und Melodien das Holz vor der Hütte der beiden Alpenköniginnen zu preisen. Die meisten kehrten von diesen Abenteuern gar nicht mehr oder nur teilweise zurück.
So kam es, dass die verzweifelten Dorfbewohner den mächtigen Berggeist um Hilfe anflehten. Damit liefen sie beim verklemmten Edamerich offene Türen ein. Denn das dauernde Gejodel und Gerödel auf der Alm der beiden Schwestern ging ihm selber schon lange auf den Geist. Und so stülpte er über ihre Hütte kurzerhand eine unsichtbare Käseglocke. Fortan waren die beiden Alpenköniginnen gefangen und die Bauern im Tal vor ihren sirenenhaften Jodlern endlich sicher.
Sieben Jahre später: Ein dramatischer Hüttenkoller hat die ausgehungerten Schwestern befallen und droht sich zu einem alpenländischen Shining auszuwachsen. Da hat der Berggeist scheinbar ein Einsehen mit den beiden desperaten Alpenwives. Er gibt ihnen eine letzte Chance: Sollten sie es schaffen, 24 Stunden allen körperlichen Versuchungen zu widerstehen, würde er sie für immer von diesem schrecklichen Fluch erlösen.
Die Freiheit vor Augen, nehmen die Alpenköniginnen diese Wette an; nicht ahnend, dass ihnen der hinterhältige Edamerich eine Falle gestellt hat. Denn plötzlich verschlägt es drei gut aussehende Bergsteiger auf ihre Alm und im Nu sind ihre frommen Vorsätze so gut wie über den Haufen geworfen…

Man kann es natürlich auch knapper formulieren: Vier fesche Brüste, drei resche Bergsteiger, zwei gamsige Schwestern und ein hinterfotziger Berggeist = DIE ALPENKÖNIGINNEN.


Besetzung:

Die Alpenköniginnen
Der Berggeist: Raffael Dwinger
Da scheene Hansi: Florian Simbeck
Da Pater Noster: Christoph Stoiber

Die Musiker:

Norbert Bürger : Kapellmeister und Ukulele

Trompete : Roberto Alonso

Horn: Franz Schledorn

Schlagzeug : Andi Schechinger

Gitarre  und Geige : Tobi Weber

Klarinette: Flo Herzog

Quetschn: Johann Bengen

Frank Feulner : Tuba

 

Musikalische Leitung, Zwischenmusik und Arrangements:

Norbert Bürger

Musik :

Andi Blaimer, Tanja Blaimer, Susi Raith

Buch:
Tanja und Susi Raith, Uli Langguth und Max Witzigmann

Regie:
Uli Langguth